„20 Minuten“ mit Helene Fischer

Helene  im Interview mit 20min.ch

Mit ihrem Album «Farbenspiel» stieg Helene Fischer geradewegs auf Platz eins der Schweizer Hitparade ein. Ihr Erfolg ist momentan enorm. Monika Rufener traf für „20 Minuten“ die Schlagerikone.

Sie kommen gerade aus den Ferien. Wie weit müssen Sie reisen, um nicht erkannt zu werden?
Naja, ich hätte sicherlich auch innerhalb von Europa bleiben können. Aber wenn ich mal Zeit habe, dann möchte ich die auch nutzen und Fernreisen machen.

Sie sind ein richtiges Musik-Phänomen. Sie sind geradezu Kult geworden.
Ich bin an einem Punkt angekommen, wo inzwischen fast alles möglich ist. Der Erfolg zeigt mir, dass ich ein gutes Gefühl dafür habe, was die Menschen mögen. Aber eigentlich versuche ich einfach nur mein Bestes zu geben.

Sie sind eine Art Schlager-Messias. Wäre es Ihnen lieber, keine Kultfigur zu sein?
Lustig, dass das so aufgefasst wird: Kult! Wie cool ist das denn? Wow! Das höre ich jetzt zum ersten Mal. Aber ich bin schon gerne das, was ich bin, und möchte in keinen anderen Schuhen stecken. Ganz im Gegenteil. Ich finde es gerade grossartig, auf dieser Wolke zu schweben. Das kann mir ja im Moment keiner nehmen. Wer weiss, wie lange dieser Hype anhält?

Wie schwer lastet der Druck auf Ihren Schultern?
Klar sind die Erwartungen hoch. Das weiss ich, das weiss auch mein Team. Aber das macht es für mich total spannend.

Ihnen jubeln Millionen Menschen zu. Wie verarbeiten Sie diese Eindrücke?
Das stimmt. Eine Tournee zu spielen und jeden Abend diese Magie zu erleben, ist in der Tat eine Art Scheinwelt. Wir sind dazu da, die Leute zu unterhalten und ihnen einen schönen Abend zu bereiten. Wenn die Tournee zu Ende ist, beobachte ich die Menschen auf der Strasse, wie sie ihren Alltag bewältigen. Da brauche ich schon meine Zeit, um wieder runterzukommen. Aber eigentlich bin ich sehr bodenständig und geniesse es auch, wenn ich nach der Tournee wieder zuhause bin.

Wie gehen Ihre Freunde mit Ihrem Erfolg um?
Ich habe eigentlich nur wenige enge Freunde. Aber dafür geniesse ich die Zeit mit ihnen umso mehr und freue mich, über normale Themen sprechen zu können. Auf der anderen Seite habe ich auch viele Kollegen aus der Musikszene, die ich sehr mag und die ein ähnliches Leben führen wie ich. Ich finde es toll, dass ich beides haben darf.

Haben Sie die Karriere von Beatrice Egli verfolgt?
Sicher, ja. Ich werde auch öfter auf sie angesprochen. Sie hat so eine unglaubliche Ausstrahlung. Überraschend war jedoch, dass man mit Schlagern so ein Format wie «DSDS» gewinnen kann.

Befürchten Sie, dass das Schlagerhoch zurzeit nur ein Hype ist?
Nun ja, früher hörten ja eigentlich alle Schlager, dann galt er plötzlich als uncool. Schliesslich geht es aber vor allem darum, dass man Musik mit Qualität macht. Ob Schlager derzeit nur ein Hype ist oder nicht, wird sich noch zeigen.

 

Den kompletten Artikel kannst du auf 20min.ch lesen!

 

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