Die Britney Spears des Schlagers

Helene Fischer ist die Königin des Schlagers

und trotzdem unfassbar cool. Fünf Gründe, warum man die Sängerin nicht ignorieren sollte.

Helene in der Show Menschen 2013

Sie ist der Grund, warum die Wörter «sexy» und «Schlager» neuerdings ohne Probleme im selben Satz vorkommen können: Helene Fischer ist die Schlagerkönigin schlechthin, tourt erfolgreich durch den deutschsprachigen Raum und verdient sich ein goldenes Näschen mit allem, was sie auf den Markt bringt. Allein ihr Aufgebot bei Konzerten kommt eher einem Superstar wie Britney Spears gleich als einer Frau, die Schlagerballaden wie «Das letzte Wort hat die Liebe» schmettert.

Ausgeklügelte Lichtshows, Kostümwechsel und sogar eine Akrobatikeinlage stehen auf dem Programm, wenn man eines der begehrten Tickets für eine Helene-Fischer-Show ergattern kann. Ihr letztes Album «Farbenspiel» verkaufte sich bisher über 600’000 Mal, erreichte in nur drei Tagen Gold-Status. Selbst heute – fast vier Monate nach dem Release – belegt Helene Fischer immer noch Platz vier der Schweizer Albumcharts.

Erfolg auf der ganzen Linie

Doch das ist noch lange nicht alles: Die gebürtige Russin kann auf ein erfolgreiches letztes Jahr zurückblicken, vielfache Gold- und Platin-Auszeichnungen, sechs Echo-Awards, eine eigene TV-Show und eine Dokumentation über ihre Person hat die Sängerin für 2013 eingeheimst.

Auch die Männerwelt hält Helene Fischer für das Nonplusultra: Eine Umfrage des Männermagazins «Playboy» kam zum Urteil, dass die Mehrheit der deutschen Männer die 29-Jährige als Verkörperung der idealen Frau sehen. Doch warum ist jemand, der mit Schlager sein Geld verdient, so beliebt und begehrt? Wir wissen warum.

Fünf Gründe, warum Helene Fischer wirklich cool ist:

1. Helene Fischers Lieblingsband sind die Kings of Leon. Stellen Sie sich vor, wie Fräulein Fischer aus vollem Hals «Sex on Fire» gröhlt.

2. Sie hat aus Schlager-Clown Florian Silbereisen einen gut aussehenden Mann gemacht. Seit 2008 ist Fischer mit dem Volksmusikmoderator liiert. Im letzten Jahr hat die Sängerin nun einen neuen Style für Silbereisen durchgesetzt. Der blonde Mittelscheitel wich einem Kurzhaarschnitt, das Bubigesicht ziert nun ein Dreitagebart – endlich!

3. Sie ist die Britney Spears des Schlagers. Kostümwechsel, Ganzkörper-Glitzer-Anzüge, Tanzchoreografien und aufwändige Bühnenshows: Helene Fischers Konzerte sind ein Event, egal was man von ihrem Musikstil hält.

4. Sie ist nicht fehlerfrei. Im letzten Jahr moderierte Fischer die Verleihung des Bambi-Awards – und verabschiedete sich prompt mit den Worten: «Das war der Echo 2013.» Und auch im Radio passierte der Sängerin ein Patzer. Auf die Frage, worin sich die Arbeitsweise der Weltstars in ihrer Show unterscheide, antwortete Fischer: «Na ja, zum Beispiel Andrea Bocelli arbeitet jetzt nicht mit einem Teleprompter.» Kann er auch schlecht, der italienische Sänger ist nämlich blind. Fischer bemerkte den Fauxpas allerdings gleich selbst und rügte sich mit: «Na super, Helene!»

5. Ihre Person ist seit 2010 eine eingetragene Marke im deutschen Markenregister. Somit darf «Helene Fischer» nur benutzen, wer ordentlich Schotter zahlt. Zum Vergleich: Beyoncé und Jay-Z wollten den Namen ihrer Tochter Blue Ivy als Marke eintragen lassen. Ihr Anliegen wurde abgelehnt.

 

Quelle: 20min.ch

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