Helene Fischer - Farbenspiel Live

Online-Radio-Stream bricht wegen Helene zusammen

Die Songs von Helene Fischer sorgten dafür, dass sowohl das Webradio, als auch die Homepage von 95,5 Charivari unter dem Hörer-Ansturm in die Knie gingen.

Helene Fischer

München – Damit hatte man bei Charivari wohl nicht gerechnet. Der Helene-Fischer-Marathon des Münchner Radio-Senders lockte dermaßen viele Hörer an, dass das Webradio technisch total überlastet war.

Die Freitagssendungen der Herold-Show vom Münchner Radio-Sender 95,5 Charivari stehen unter dem Motto „Herold spielt verrückt“. Dabei dürfen sich Fans jegliche Art von Songs wünschen, die dann gespielt werden. Doch am heutigen Freitag war das ganze etwas anders. Diesmal gab es eine vierstündige Endlosschleife von Helene-Fischer-Liedern. Möglich gemacht hatte dies eine gewonnene Facebook-Wette, die zwischen Moderator und Programmchef Jan Herold und Co-Moderatorin Jenna Depner geschlossen wurde. Während Jenna ihren Triumph in vollen Zügen genoss, machte Herold keinen Hehl daraus, wie schwer ihm die Einlösung der Wette fällt. Doch er sagte tapfer: „Wettschulden sind Ehrenschulden. Ich stehe zu meinem Wort: München bekommt eine ganze Show lang die volle Dröhnung Helene Fischer und ich moderiere mit Ohrstöpseln.“

Die Aktion des Senders schien sich aber gelohnt zu haben, denn das Charivari-Webradio brach unter der Hörer-Last zusammen. „Ab 100.000 Usern ist halt Schluss“, sagte der überraschte Jan Herold während der Show. New York, Kambodscha, Australien – weltweit versuchten die Helene-Fischer-Fans auf den Webstream zuzugreifen. Auch die Homepage des Senders war phasenweise nicht mehr zu erreichen.

Helene Fischer selbst sprach im Telefon-Interview mit Herold und Jenna. „Ich habe durch meinen Manager und einen Zeitungsbericht von der Aktion erfahren“, sagte sie in der Sendung. „Ich musste schmunzeln, weil ich die Aktion außergewöhnlich und toll finde und freue mich darüber.“ Sie schickte auch einen Gruß an ihre Fans: „Ich kann nur hoffen, dass ihr Spaß habt und zumindest für die vier Stunden ‚helenisiert‘ seid.“

Die Reaktionen auf die Charivari-Aktion fallen im Internet grundsätzlich positiv aus. „Endlich amoi a gscheide Musi“, schrieb User Pezi E. auf Facebook. „Woohoohooo! Ich hör euch in Coburg, Oberfranken! Seeeeeid ihr geil, mein Chef kriegt die Krise und ich bin verdammt gut drauf!“, freute sich Jürgen J. und Franzi R. frohlockte: „Heute war ich das erste mal enttäuscht, dass ich mit dem Auto nur 20 Minuten in die Arbeit brauch. Super Helene, da hat man gleich Spitzenlaune.“ Und Wolfgang R. erkannte: „Helene ist wie ein Virus! Hattest Du erstmal Kontakt mit ihr bist Du infiziert und kannst nichts dagegen machen.“

Allerdings beklagten sich auch einige Hörer, dass der Sender nur fünf Lieder von Helene Fischer gespielt und diese andauernd wiederholt hätte. Andere Stimmen kritisierten, dass der Moderator ein schlechter Verlierer sei und zu viel geredet, dafür zu wenig Helene gespielt habe. Andere stellten die Aktion grundsätzlich in Frage. Thomas W. fragte sich: „Bekommen wir nächsten Freitag Andrea Berg zu hören?“ Andere schalteten angeblich für einen Tag einen anderen Sender ein.

Insgesamt dürfte die Aktion aber ein voller Erfolg gewesen sein. Wer weiß, vielleicht fällt Moderatorin Jenna noch eine Wette ein…

Quelle: tz.de
Autor: Florian Weiß

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